Jeder Mensch hat in seinem Leben wichtige Wünsche und Ziele, eingige davon kann er im Laufe der Zeit verwirklichen, andere bleiben aus den unterschiedlichsten Gründen auf der Strecke. Unser Dasein ist aber nicht nur eine lebenslange Party, bei der sich alles ausschließlich um das Wohlergehen der eigenen Person dreht.
Vielmehr sollte jeder seine Existenz ständig aufs Neue als Chance wahrnehmen, einen kleinen Beitrag dazu zu leisten, daß diese Welt ein wenig besser und menschlicher wird.
Nicht jeder ist in der Lage, in Afrika eine Mission zu errichten oder eine wohltätige Stiftung ins Leben zu rufen., aber jeder kann ein wenig entbehren. -Trotz aller Widrigkeiten, für die wir täglich bezahlen dürfen, hat der allergrößte Teil von uns noch etwas übrig, um jenen, für die es ums nackte Überleben geht, zu helfen.
Ich möchte Sie bitten, etwas Gutes zu tun und zu spenden. Die Ausrede, "das Geld kommt doch sowieso nicht an " oder "die Reichen sollen erst spenden " gilt nicht.
Selbstverständlich geht ein bestimmter Prozentsatz für Verwaltung, Logistik usw. von jeder Spende verloren und natürlich werden in der Welt Unsummen für Rüstung und anderen Unsinn vergeudet, doch darum geht es nicht.
Sie sind für Ihr Leben verantwortlich und irgendwann werden Sie Bilanz ziehen müssen, ob Sie genug getan haben und dabei ein gutes Gefühl haben.
Wen Sie "professionell" spenden wollen, richten Sie doch am besten einen Dauerauftrag mit einer monatlichen Spendenrate bei Ihrer Bank ein. Das hat den Vorteil, das Sie das Spenden nicht vergessen und es ist dann eine langfristige Unterstützung, mit der auch die Hilfsorganisationen kalkulieren können. Von seriösen Hilfsorganisationen werden Sie ab einem bestimmten Betrag eine Spendenquittung oder Auflistung bekommen, die Sie bei Ihrer Steuererklärung einreichen können.
Überlegen Sie, welchen Betrag Sie monatlich entbehren können -5 Euro, -10 Euro oder vielleicht gar 50 Euro ? Notfalls setzen Sie neue Prioritäten, -eine Schachtel Zigaretten pro Woche weniger oder auf dem nächsten Fest etwas kürzer treten ?
Machen Sie sich keine Sorgen, das gespendete Geld bekommen Sie auf irgendeine Weise und auf anderem Wege zurück, -das mag sich komisch anhören, ist aber so.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie einmal ein wenig über dieses Thema nachdenken und zu dem Entschluß kommen, regelmäßig Ihren Anteil zur Linderung von Hunger und Not in der Welt zu leisten.
Vielen Dank,
Fritz Rupenkamp